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Zuletzt aktualisiert: 19.08.2007 um 20:45 Uhr

Sie sorgte für zwei Rekorde, er für keinen

Helena Javornik gewann Halbmarathon in Weltrekord- und Streckenrekordzeit von 1:10:32 Stunden. Bernard Barmasai triumphierte in 1:03:09.

Sieger-Duo:  Bernhard Barmasai und Helena Javornik

Foto © JustSieger-Duo: Bernhard Barmasai und Helena Javornik

Auch wenn der Herren-Sieger Bernhard Barmasai (KEN) in der Leichtathletik - Ex-Weltrekordler über 3000 m Hindernis - einen viel klingenderen Namen hat als die erste bei den Damen, Helena Javornik (SLO). Für den Höhepunkt beim gestrigen Wörthersee-Halbmarathon von Velden nach Klagenfurt, präsentiert von der Kleinen Zeitung, sorgte aber die 41-Jährige. Die Marburgerin stellte mit 1:10:32 nicht nur neuen Weltrekord für Damen über 40 Jahre, sondern auch Streckenrekord auf. Die Slowenin verbesserte die Marke von Anika Kalovicz - am Sonntag Vierte - aus dem Vorjahr um zwei Sekunden.

Bedingungen. "Heute hat für mich alles gepasst - die Strecke, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit. Es war ein idealer Test für die Marathon-WM in Osaka", sprudelte es im Ziel aus der Dritten des Jahres 2005 heraus, die direkt von einem Höhentrainingslager in Aosta nach Klagenfurt kam, "die Arbeit in der dünneren Luft machte sich schon bezahlt. Der Triumph ist ganz wichtig für meinen Kopf vor der Reise nach Japan." Eine viel bessere Zeit ist aus Sicht der Armee-Angehörigen "nicht mehr möglich, da die Strecke ein bisschen zu wellig ist".

Am Strand enteilt . Während Helena den Großteil der 21,2 km allein absolvieren musste, gab es bei den Herren, ab Pörtschach, einen Zweikampf zwischen Bernhard Barmasai und Andrew Limo. Wenige hundert Meter vor dem Ziel, am Friedlstrand, ließ Bernhard seinen Landsmann stehen, verfehlte mit 1:03:09 Stunden nur um 35 Sekunden die Bestmarke von Stanley Salil aus dem Vorjahr.

Panorama. "Die weite Reise hat sich für mich schon bezahlt gemacht. Bei diesem Panorama machte das Laufen richtig Spaß. Der Kurs ist wunderschön", meinte der 33-Jährige aus der Kleinstadt Kipkabus, in der Nähe von Nairobi. Er will 2008 wiederkommen, glaubt auch an eine neue Bestzeit: "61 Minuten sind hier möglich."

Bester Österreicher. Als Siebenter und bester Österreicher kam Markus Hohenwarter ins Ziel: "Die 1:07:07 waren ein bisschen langsamer als ich mir vorgenommen hatte. Mir war zu heiß." Nach kurzem Nachdenken meinte der 26-Jährige aber: "Da ich, nach meiner Verletzung, erst vor sechs Wochen wieder mit dem Training begann, war das okay." Schnellste Österreicherin - Sechste in 1:18:16 Stunden - war Eva-Maria Gradwohl: "Zeit und Ergebnis passen. Ich nahm das Rennen als harte Trainingseinheit für den Herbst-Marathon."

JOSCHI KOPP

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Sieger Herren

  1. Bernhard Barmasai (KEN) - 1:03:09
  2. Andrew Limo (KEN) - 1:03:27
  3. Geoffrey Kipngeno (KEN) - 1:05:02

Sieger Damen

  1. Helena Javornik (SLO) - 1:10:32
  2. Alice Mogire (KEN) - 1:13:10
  3. Magdaline Chemjor (KEN) - 1:14:00

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Bester Österreicher, Markus HohenwarterFoto © Just

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Andreas GoldbergerFoto © Just


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